296A0337

 

Angebot:

§ 13 SGB VIII  Jugendsozialarbeit in Form von Schulbezogener Jugendhilfe

Schulstation Insight am Droste-Hülshoff-Gymnasium

Ziele:

  • Förderung von Inklusion
  • Schuldistanz begegnen
  • Förderung der Kooperation von Lehrenden, Eltern, SchülerInnen und Jugendhilfe in wertschätzendem Miteinander
  • gesundheitliche und psychosoziale Prävention durch Klassentrainings und Projekte
  • Übergangsbegleitung von der Grundschule in die Oberschule durch Unterstützung der SchülerInnen der 7. Klassen und ihrer Eltern
  • Anbieten von lernpädagogischer Beratung für SchülerInnen, Lehrende und Eltern

Praktische Umsetzung:

  • Einzelfallarbeit: sozialpädagogische und ggf.  lernpädagogische / -therapeutische Beratungen der SchülerInnen in Vernetzung mit den LehrerInnen  und der Elternarbeit. Stellen wir weiteren Unterstützungsbedarf fest, vermitteln und begleiten wir die SchülerInnen in andere Hilfen (Beratungsstellen, Familien- und Betreuungshilfen, Diagnostikstellen, Therapieanbahnung)
  • Sozialpädagogische Gruppenarbeit: Klassentrainings und Kleingruppen zu den Themen Mobbing (nach dem no-blame-approach), Suchtprävention, Club7 (Lernen lernen im Rahmen der Übergangsbegleitung), Sexuelle Bildung, Sozialkompetenz sowie zu allen weiteren Themen, die die Lern- und Lebenswelt der 7.-12.-Klässler betreffen
  • Elternarbeit: Pflegen anlassfreier und -bezogener Kontakte zu Eltern, bei Bedarf sozialpädagogische und lerntherapeutische Beratung in Kooperation mit der Schule. Teilnahme an der GEV und an Elternabenden, Vorbereitung von Jugendhilfemaßnahmen (gemeinsam mit den Eltern) – unter anderem auch in Schulhilfekonferenzen – sowie Kontakherstellung zu Beratungsstellen/TherapeutInnen
  • Konfliktbearbeitung: Die Arbeit der Schulstation ist präventiv ausgerichtet. Die Möglichkeit, SchülerInnen während der Öffnungszeiten mit einem Laufzettel aus dem Unterricht in die Schulstation gehen zu lassen, dient dazu, den SchülerInnen eine Auszeit zur Reflektion und/oder Einzelarbeit zu geben. Per Mediation können wir Streitparteien durch Konflikte begleiten
  •  Interne und externe Vernetzung: Wir moderieren individuelle und lerngruppenbezogene Fallberatungen mit den LehrerInnen. Mit der Schulleitung sind wir im monatlichen Austausch. An der Gesamtkonferenz nehmen wir mit ständigem TOP teil
  • Die Schulstation ist wie die Schule Mitglied im Bündnis für Bildung, Verbund „Teltower Damm“

Kontakt:
Schulstation Insight
Droste-Hülshoff-Gymnasium
Schönower Strasse 8
14165 Berlin
030 84 72 01 95
insight(at)contactgmbh.de

 

Schulstation Sonnenschein an der Süd-Grundschule

Die Schulstation ist ein Kooperationsprojekt zwischen dem Bezirksamt Steglitz-Zehlendorf von Berlin, der contact-Jugendhilfe und Bildung gGmbH und der Süd-Grundschule.

Ziele:

  • Beratungsgespräche für SchülerInnen, LehrerInnen und Erziehungsverantwortliche
  • Vernetzung im Sozialraum, um präventive Angebote für die SchülerInnen zugänglich zu machen
  • Unterstützung der Schulentwicklung
  • Förderung der Lernmotivation
  • Stärkung des Selbstbewusstseins

Praktische Umsetzung:

  • Streitschlichtung, Erarbeitung von Konfliktlösungsstrategien, Erweitern der Kommunikationsformen
  • Präventive Angebote: z.B. Bewegungsangebote in der Pause, Kreativangebote, das Mitwirken beim Klassenrat
  • Konzipieren themenspezifischer Angebote für Klassen und Projektarbeit in enger Kooperation mit den LehrerInnen
  • Unterstützung der SchülerInnen bei Schwierigkeiten und Konflikten im Schulalltag in Form von Einzel- und Gruppenförderungen
  • Mitwirken an Schulveranstaltungen, Einbringen in Gremien, Weitervermittlung von Angeboten im Sozialraum

Kontakt:
Schulstation Sonnenschein
Süd-Grundschule
Claszeile 56
14165 Berlin
030 670 31128
0173 620 1664 (Marina Gonzalez, Teamleitung)
schulstation-sgs(at)contactgmbh.de

 

Jugendsozialarbeit an der Johann-August-Zeune-Schule

Ziele:

  • Förderung der Lernmotivation
  • Stärkung des Selbstbewusstseins
  • Abbau von Schuldistanz
  • Stärkung der Erziehungsverantwortung der Eltern
  • Öffnung der Schulen in den Sozialraum
  • Vorbereitung auf Beruf und Leben

Praktische Umsetzung:

Unter ressourcen- und lösungsorientierten Gesichtspunkten sowie unter Einbeziehung der Besonderheiten des Förderschwerpunktes der Schule haben wir folgende Angebotsmodule entwickelt:

  • Schulmediation, Konfliktberatung und Krisenintervention
  • sozialpädagogische Einzelförderung zur Stärkung der sozialen Kompetenzen, des Selbstvertrauens und der Selbstwirksamkeit der SchülerInnen
  • psychosoziale und sozialrechtliche Beratung für SchülerInnen und Eltern
  • Lerncoaching
  • Unterstützung und Begleitung der Schülervertretung unter Einbeziehung der Netzwerke im Sozialraum
  • offener Mädchentreff mit alltagspraktischen, erlebnis- und themenorientierten Angeboten
  • Unterstützung im Übergang Schule-Beruf: Einzelberatung zu Themen der beruflichen Orientierung und persönlichen Profilentwicklung, ggf. Begleitung der Praktika und Wegetraining,
    Berufswegekonferenzen zusammen mit den Eltern und beteiligten Fachdiensten, bedarfsorientierte Vernetzung mit Institutionen und Unternehmen
  • Elternarbeit: Elterncafé zum inhaltlichen Austausch, zur Vernetzung und Kooperation, Elternseminare mit verschiedenen Themenschwerpunkten (Freizeit, Neu an der Schule, Punktschrift, lebenspraktische Fertigkeiten, Orientierung & Mobilität, usw.)
  • Verbundarbeit und sozialräumliche Vernetzung, Vermittlung von Angeboten für SchülerInnen, Schulklassen, Familien
  • kulturelle (Kooperations-) Projekte in den Bereichen Theater, Musik und Medien

Kontakt:
Johann-August-Zeune-Schule für Blinde und Sehbehinderte       neuer Logo-Kasten_JSA SPI_web
Jugendsozialarbeit
Rothenburgstraße 14
12165 Berlin
 030 90 29 91 265
  jana.rottau(at)contactgmbh.de

 

Jugendsozialarbeit am SIBUZ (Schulpsychologisches und Inklusionspädagogisches Beratungs- und Unterstützungszentrum) Steglitz-Zehlendorf

Ziele:

  • Unterstützung des Übergangs Schule-Beruf
  • Inklusion
  • Abbau von Schuldistanz
  • Förderung der Lernmotivation
  • Stärkung des Selbstbewusstseins
  • Öffnung der Schulen in den Sozialraum

Praktische Umsetzung:

Die Jugendsozialarbeit im SIBUZ versteht sich als Servicestelle für alle Fragen hinsichtlich des Themas Berufsorientierung an weiterführenden Schulen.
Unter ressourcen- und lösungsorientierten Gesichtspunkten sowie unter Einbeziehung der Besonderheiten des Unterstützungsbedarfes der KlientInnen haben wir folgende Angebotsmodule entwickelt:

  • Beratung zum Thema Praktikum (Vermittlung, Vorbereitung, Nachbereitung)
  • Kontaktvermittlung zu Unternehmen und Akteuren, welche Praktikum und Ausbildung inklusiv denken
  • Sprechstunde für SchülerInnen, Eltern, LehrerInnen, SozialpädagogInnen, ErzieherInnen etc.
  • Organisation des Netzwerkes Sozialpädagogik ISS
  • Vernetzung mit Institutionen, Jugendberufsagentur, Jugendamt etc.
  • Gremienarbeit
  • Verbundsarbeit und sozialräumliche Vernetzung

Kontakt:
SIBUZ (Schulpsychologisches und Inklusionspädagogisches Beratungs-und Unterstützungszentrum Steglitz-Zehlendorf)
Jugendsozialarbeit
Dessauer Str. 49-55
12249 Berlin                                                                                neuer Logo-Kasten_JSA SPI_web
030 90 299 27 80
0162 4342814
alexandra.jochheim(at)contactgmbh.de

 

Schülersprechstunde an der Goethe-Oberschule
Schülersprechstunde an der Fichtenberg-Oberschule

Durch die Schulen selbst finanzierte Sprechstundenangebote hauptsächlich für alle SchülerInnen, bei Bedarf auch für Eltern und LehrerInnen

Praktische Umsetzung:

  • offenes Beratungs- und Mediationsangebot im Rahmen verbindlicher Öffnungszeiten mit Präsenz an zwei Tagen pro Woche und nach Bedarf
  • das Angebot ist freiwillig, bedarfsorientiert, vertraulich und lösungsorientiert ausgerichtet
  • aktive Vernetzung und interne Zusammenarbeit mit Schülermediatoren, Schülervertretung, Lehrern, Schulleitung / Sekretariat und der Gesamtelternvertretung zur präventiven und bedarfsorientierten Arbeit

Kontakt:
Goethe-Oberschule
Drakestr.  72-74
12205 Berlin
030 844 16 730
0170 410 96069
karen.haenler(at)contactgmbh.de

Fichtenberg-Oberschule
Rothenburgstraße 181
12165 Berlin
030 902 99 23 54
0172 313 7162
joerg.preuschoff(at)contactgmbh.de

 

Blindenbibliothek Betty Hirsch an der Johann-August-Zeune-Schule

Ziele:

  • Inklusion
  • Nutzung der Bibliothek für sehende und nicht sehende Kinder und Erwachsene

Angebote:

  • Literatur in Punkt-Kurzschrift
  • Tast- und Fühlbücher
  • CDs und Kassetten als Ersatz zum Vorlesen
  • Punktschriftbücher mit hinterlegter Schrift zum gemeinsamen Erleben von sehenden Eltern mit blinden Kindern
  • Bücher in Großschrift für eingeschränkt Sehende
  • Schwarzschrift-Bestände für Kinder und Jugendliche
  • PCs mit Braillezeichen und Sprachausgabe zur Computernutzung durch Erblindete
  • Lesestunden und Lesungen

Der Zugang zur Präsenzbibliothek ist barrierefrei, der Fahrstuhl verfügt über eine Sprachausgabe

Kontakt:
Johann-August-Zeune-Schule für Blinde und Sehbehinderte
Rothenburgstraße 14
12165 Berlin
 030 90 29 92 390
  stefanie.moeschl(at)contactgmbh.de


Fachbereich Lernen

 Aktuelle Angebote

  • Lernförderung über das Bildungs- und Teilhabepaket an der Johann-August-Zeune-Schule für Blinde und Sehbehinderte und am Droste-Hülshoff-Gymnasium
  • Individuelle Lernförderung, Lerncoaching, Hausaufgabenberatung und Elternberatung an Schulen
  • Sommerferienkurs für SchülerInnen „Fit fürs Lernen“
  • individuelle Lernförderung und Lerncheck im Bereich der ambulanten Hilfen zur Erziehung sowie der Eingliederungshilfen (§§ 30/31 SGB VIII und §§ 53/54 SGB XII)
  • Soziale Gruppenarbeit (§ 29 SGB VIII) mit dem Schwerpunkt Lernen

Praktische Umsetzung

Lernen ist ein komplexer Prozess. Dabei besteht die Umwelt einer SchülerIn aus mindestens zwei Systemen: Familie und Schule. Diese Systeme enthalten viele Personen: Eltern, Geschwister, Großeltern, Verwandte, Freunde, LehrerInnen, ErzieherInnen, MitschülerInnen. Alle können im Lernprozess eine wichtige Rolle spielen: Sie können das Lernen positiv unterstützen oder negativ beeinflussen.

Unsere Angebote begleiten Kinder und Jugendliche in schwierigen Lernprozessen. Die fehlertolerante, ressourcen- und lösungsorientierte Haltung der Fachkräfte greift zurück auf die Stärken und Kraft des Kindes, der Lehrperson und der Eltern. Durch die Zusammenarbeit mit den Lehrpersonen und Eltern wird allen Beteiligten die Möglichkeit gegeben, „Sorgenkindern“ empathisch zu begegnen (d. h. vom Kind aus zu denken), sie nicht fallen zu lassen und zu verhindern, dass sie eine negative Lernstruktur entwickeln. So werden Entlastung, Ermutigung und Lernerfolge für alle geschaffen und alle Beteiligten in der Lösungsorientierung gestärkt: weg vom Problem – hin zur Lösung.

Ziel ist, das ganze Familiensystem zu entlasten: im Zusammenhang mit (schulischem) Lernen in all seinen Facetten können sich Familiendynamiken entwickeln oder sichtbar werden und auf Familienmuster und Familienthemen hinweisen. Elternberatung und / oder temporäre Ausgliederung familiärer Konflikte zum Thema Schule und Lernen entlastet die Beteiligten. Eltern erlangen so einen offeneren Blick auf die eigenen Anteile am Lernverhalten des Kindes. Sie entwickeln mehr Verständnis für ihr Kind, was oftmals den Einstieg in andere Erziehungsthemen ermöglicht.

Kontakt
Team Lernen
Johann-August-Zeune-Schule
Rothenburgstraße 14
12165 Berlin
 0152 0168 77 33 (Jana Rottau)
lernen(at)contactgmbh.de